Aurelia-Maxima mit Doppelsieg in Villach

Aurelia-Maxima am Siegersteg

Erfolgreicher Start nach den langen Sommerferien für Aurelia-Maxima: am vergangenen Samstag siegte sie sowohl in der Junior B – als auch in der Junior A-Kategorie auf dem Ossiacher See in Villach, Kärnten, Österreich. Bemerkenswert ist, dass die Rennen in einem geringen zeitlichen Abstand (weniger als 60 min) angesetzt waren. Aurelia-Maxima und ihr Bootstrainer Klaus-Dieter Stecker waren zufrieden mit den erbrachten Leistungen.

Text und Foto: JJ/RRC

Der RRC auf der Sportmesse BeneFIT

Angelique, Jan und Frank stellten auf der Sportmesse BeneFIT in der Rostocker Stadthalle Rudern in Rostock vor. Mit Skulls und Riemen als Anschauungsmaterial, sowie 2 Ergometern, die sich größter Beliebtheit erfreuten, warben die drei am Sonntag 1.9. für den Rudersport. Nicht nur Anschauen, sondern auch selbst aktiv werden war das Motto, das auf reges Interesse stieß!

Text und Foto: RRC/MM

Gelungene Generalprobe

Die Nachwuchsruderer des Rostocker Ruderclubs bei der Greifswalder Sommerregatta (Foto: RRC)

2 Wochen vor dem Bundeswettbewerb konnten alle Boote, die dort an den Start gehen, ein letztes Mal bei der Regatta in Greifswald ihre Fortschritte überprüfen. Zuerst gingen Ruben und Wilson im Doppelzweier der Altersklasse 14 an den Start. Mit einem souveränen Sieg in ihrem Lauf und der schnellsten Zeit insgesamt, sicherten sie sich den 1. Platz.

Nur kurze Zeit später gingen Paul und Claas an den Start. Beim Bundeswettbewerb dieses Jahr als Steuermänner beteiligt, traten sie hier auch selbst an. Mit mehreren Bootslängen Anstand konnten sie den Doppelzweier der 11-Jährigen gewinnen.

Als nächstes wurde es für den gesteuerten Doppelvierer der 13-Jährigen ernst. Paul, Tibor, Willi und Louis mit Steuermann Paul traten gegen das Boot der ORC an. Für einen Sieg reichte es noch nicht ganz, der Abstand zu den Konkurrenten aus Kessin konnte jedoch seit dem Landesentscheid deutlich verringert werden.

Ähnlich erging es den dreizehnjährigen Mädchen im gesteuerten Doppelvierer. Annelie, Emma, Sarah, Aileen mit Steuermann Claas hatten (etwas unglücklich) gleich zwei Krebse während ihres Rennens und mussten sich mit dem 2. Platz zufriedengeben.

Amelie ruderte als Zwölfjährige bei den zwei Jahre älteren Mädchen mit, da in der Altersklasse 13 kein Rennen zustande gekommen war. Souverän fuhr sie sich jedoch auf den dritten 3. Platz.

Marten, der als Leichtgewicht im Einer bei den schweren dreizehnjährigen Jungs mitrudern musste, konnte sich nichtsdestotrotz einen hervorragenden 3. Platz von sieben Ruderern erkämpfen.

Noch am Samstag wurden die Boote abgeladen und angeschlagen, sodass die letzten 2 Wochen noch voll zur intensiven Vorbereitung auf Bundeswettbewerb in München genutzt werden können!

Ein großes Dankeschön geht sowohl an Tino für den Transporter, als auch an Philipp und Friedrich für die tolle Betreuung der Sportler bei der Regatta!

Text: RRC/MM

Fotos: RRC/MM

Der RRC in der Presse – Silber und Bronze für MV bei den Junioren-WM in Tokio

Die den deutschen „Vierer ohne“ bildende „Landesauswahl MV“ mit Noreen Junges (Stralsunder RC), Maike Böttcher (Greifswalder RC Hilda 1892), Tori Schwerin (Olympischer RC Rostock) und Lena Kolwey (Stralsund) lag auf dem Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio (Pazifik) von Beginn an sicher auf Platz drei. 100 Minuten später wurde der Achter mit Schlagfrau Mathilda Kitzmann vom Rostocker Ruder-Club Vize-Weltmeister. Gratulation dem wie erhofft medaillendekorierten Quintett und ihrem Heim-Trainer am Bundesstützpunkt Kessin, Ulf Kraemer!

Der konstant durchziehende Start-Ziel-Dritte im „Vierer ohne“ benötigte 7:06,71 Minuten für die 2000 Meter. Nur China (7:01,42) und Italien (7:05:08) waren schneller. „Wir sind mit Bronze sehr zufrieden, da wir bei dieser großen Hitze und Gegen-, teilweise seitlichem Wind unsere beste Leistung abrufen konnten. Mit Rumänien (Vierter in 7:07,31 – d. Red.) wurde es zum Schluss etwas knapp, aber den dritten Platz wollten wir uns nicht mehr nehmen lassen“, befand Tori Schwerin, die nun Bio-Wissenschaften studieren möchte und noch überlegt, ob in Rostock oder Potsdam.

Den Achter, zu dem auch Steuermädchen Janne-Marit Börger (Ratzeburg) sowie Emma Kögler (Potsdam), Olivia Clotten (Neuss), Lene Mührs (Kettwig), Svea Pichner (Lübeck), Kristin Wagner, Klara Kerstan (beide Potsdam) und Clara Oberdorfer (Ulm) zählten, trennten nach 6:35,93 nur ein paar Zehntelsekunden von Weltmeister China (6:35,34).

„Bis circa 1000 Meter waren wir noch vorne, dann haben sich die Chinesinnen echt stark nach vorne gekämpft. Am Ende sind wir noch mal rangefahren, für Gold hat es aber nicht mehr gereicht. Trotzdem freuen wir uns unglaublich doll! Für uns war es ein echt gutes Rennen“, berichtete Mathilda Kitzmann, die jetzt „zum Glück noch eine Woche Sommerferien hinten ranhängen darf“, bevor die 17-Jährige in einer der Hochbegabten-Klassen des Christophorus-Gymnasiums ihr Abitur in Angriff nimmt. In der Nacht zu Dienstag kehren die MV-Ruderinnen von den JWM, die zugleich als Test für die olympischen Ruder-Wettbewerbe 2020 dienten, nach Hause zurück.

Rudern im Salzwasser ist ungewöhnlich

Die Junioren-WM waren zugleich das „Test Event“ für die olympischen und paralympischen Ruder-Wettbewerbe 2020. Sie finden statt auf dem Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio (Pazifik). Die Regattastrecke ist in einen Kanal zwischen zwei „unnatürlichen“ Inseln integriert, die auch unter der Bezeichnung „Zentrale Wellenbrecher“ bekannt sind. Salzwasser ist im Übrigen für das klassische Sport-Rudern ungewöhnlich.

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/25091142 ©2019

Mathilda sitzt erstmal auf Schlag

Neues von Peter Richter/NNN

Mittwoch Mittag trat der Disziplinverantwortliche Ralf Wenzel aus Essen, Leistungssport-Koordinator des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes, im Seminarraum vor seine Riemen-Achter-Mädchen. Im Beisein von Bundestrainerin Sabine Tschäge (Duisburg) verkündete er die Entscheidung, wer von den Kandidatinnen welche Rolle bei den Junioren-Weltmeisterschaften vom 7. bis 11. August in Tokio spielt. Erfreulich: Mathilda Kitzmann (Rostocker Ruder-Club von 1885) hat sich einen Platz im „Schiff“ erkämpft.

In Berlin-Grünau galt es zuvor auf dem Ergometer bzw. im Messbootfahren mehrere Tage Höchstleistungen abzurufen. Mathilda Kitzmann ist dies gelungen: „Ich habe als Zweitbeste von der Backbord-Seite abgeschnitten und finde es natürlich cool, dass die Ergebnisse so gut ausgefallen sind. Ich sitze erst mal auf Schlag, aber das ist noch nicht fix. Da probieren wir noch.“

Bis zum Abflug am 2. August via Frankfurt am Main nach Tokio gibt es aber auch mal den einen oder anderen halben Tag. Dafür habe sie nichts Spezielles geplant, in erster Linie „Regeneration, was Entspanntes, vielleicht geht es auch mal in die Stadt“, so die 17-Jährige.

Die weiteren vier WM-Teilnehmerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern sitzen zusammen in einem Boot: Tori Schwerin (Olympischer Ruder-Club Rostock), Lena Kolwey und Noreen Junges (beide Stralsunder RC) sowie Maike Böttcher (Greifswalder RC Hilda 1892) bilden den „Vierer ohne“.

Tori Schwerin, Mathilda Kitzmann und Lena Kolwey waren im Mai in Essen Europameisterinnen im „Vierer mit“ geworden, Maike Böttcher und Noreen Junges holten EM-Silber im „Zweier ohne“ .
– Quelle: https://www.nnn.de/24649237 ©2019

OSPA unterstützt Projekte in der Hansestadt!

Liebe Mitglieder und Unterstützer des Rostocker Ruderclubs von 1885 e.V. Die OSPA unterstützt lokale Projekte und das ist für uns eine tolle Möglichkeit finanzielle Unterstützung für einen neuen Einer für den Breitensport zu bekommen. Die für jeden von euch gespendeten Euro gibt die OSPA auch einen Euro dazu und zwar bis zu einem Gesamtbetrag von 2,500€. Bitte unterstützt uns über die Crowdfundingseite 99Funken.de. Gespendet werden kann per Lastschrift, Kreditkarte oder paydirect. Der bereits gespendete Betrag steht auch auf der rechten Seite unserer der Homepage.

Vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung.

Der RRC in der Presse – Mathilda auf dem Weg nach Japan

Mathilda ist bereit für ihre Reise nach Japan. Foto: Peter Richter/NNN

Am Sonntag wird Mathilda Kitzmann zu Hause die Tür hinter sich ins Schloss ziehen, und dann müssen zumindest die Familienkatzen Miffy (13) und George (3) lange auf sie warten. Erst weit über einen Monat später, am 12. oder 13. August, wird sie ins Bahnhofsviertel zurückkehren. Länger ist die gebürtige Kielerin noch nie von daheim fortgewesen. Doch der Grund ihrer „Rekord-Abwesenheit“ ist erfreulich: Die 17-Jährige vom Rostocker Ruder-Club von 1885 darf schon in ihrem ersten Junioren-Jahr mit zu den Weltmeisterschaften dieser Altersklasse vom 7. bis 11. August in Tokio. Und das ist den Eltern Tino und Jana (einstmals auch Ruderin) soviel wert, dass sie ebenfalls nach Japan fliegen, um ihr einziges Kind bei den JWM möglichst eine Medaille erkämpfen zu sehen. Ein keineswegs unrealistisches Szenario. Immerhin ist Mathilda im Mai auf dem Essener Baldeneysee Europameisterin im Vierer mit Steuermädchen geworden – u. a. mit Tori Schwerin (Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956) und Lena Kolwey (Stralsunder RC). Schwerin und Kolwey, dazu Maike Böttcher (Greifswalder RC Hilda 1892) und Noreen Junges (Stralsund) – sie sind Vize-Europameisterinnen im „Zweier ohne“ – werden bei den JWM den „Vierer ohne“ fahren und arbeiteten dementsprechend zuletzt am Bundesstützpunkt Kessin unter Trainer Ulf Kraemer intensiv und zielgerichtet zusammen. Mathilda Kitzmann hofft auf einen Platz im Flaggschiff: „Ziel ist einfach, unter die besten Acht beziehungsweise Vier (auf der Backbord-Seite – d. Red.) zu kommen.“ Dafür muss sie Anfang nächster Woche in Berlin-Grünau auf dem Ergometer bzw. im Messbootfahren „liefern“. Und dann heißt es abwarten, was Bundestrainerin Sabine Tschäge (Duisburg) und der Disziplinverantwortliche Ralf Wenzel (Essen) am Mittwoch als ihre Besetzungen für die beiden noch vakanten Boote (Achter und „Vierer mit“) bekanntgeben. Allermindestens als Ersatz wird Mathilda Kitzmann am 2. August via Frankfurt am Main den Flug nach Tokio, das Deutschland in der Zeit sieben Stunden voraus ist, mit antreten. Aber was heißt hier Ersatz, und was soll schiefgehen?! Das 1,86 Meter große Mädel schwört zwar auf die Wirkung ihrer „möglichst bunten Motivationssocken“, die üblichen Glücksbringer hingegen finde sie „gar nicht so wichtig“. Doch schaden kann es ja zumindest nicht, wenn ihre Zweier-Partnerin Amélie Sens vom Ruderklub am Wannsee Berlin „so ein kleines Schwein-Kuscheltier, das sie von erfolgreichen Vereinskameradinnen ,geerbt‘ hat“, mit einbringt. Mathilda Kitzmann darf jedenfalls optimistisch sein, Tokio nicht nur als Zuschauerin mitzuerleben. Mit Prognosen hinsichtlich des Abschneidens dort übt sie sich indes in Zurückhaltung: „Wenn man schon im Vorlauf hinterherfährt, wäre es überraschend, eine Medaille anzustreben, aber nach vorne hin kann man es trotzdem versuchen.“

Kurs Abitur 2020

Mathilda Kitzmann wurde am 6. Februar 2002 in Kiel geboren. Seit 2010 ist sie Rostockerin. Mit neun Jahren fand sie, damals in Gehlsdorf wohnend, zum dort beheimateten RRC, wo Marco Pahl ihr erster Trainer war. Mathilda ist Schülerin am Christophorus-Gymnasium, geht allerdings nicht in eine der Sportlerklassen, sondern strebt unter den Hochbegabten dem Abitur 2020 entgegen.

Text und Fotos: Peter Richter/NNN

https://www.nnn.de/sport/lokaler-sport/sport-in-rostock/Mathilda-Kitzmann-ist-dann-mal-weg-fuer-ueber-einen-Monat-id24585607.html Vielen Dank an Peter Richter von der NNN für diesen tollen Artikel!#

Quelle: https://www.nnn.de/24585607 ©2019

Nachrichten aus dem Vorstand

Liebe Mitglieder,

mit Stolz und großer Freude gratuliert der Vorstand allen Medaillengewinnern und Platzierten bei den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg auf dem Beetzsee. Die bereits auf den Wettkämpfen im Frühjahr erzielten Leistungen wurden nochmal übertroffen. Bei den B-Juniorinnen ist Aurelia in diesem Jahr noch unbezwungen und auch im A-Finale nicht zu schlagen gewesen. Wir gratulieren Ihr zum Deutschen Meistertitel. Das ist eine wirklich starke Leistung. Gefreut habe ich mich auch über die Bronzemedaille im Doppelvierer der Jungen, in dem aus unserem Verein Olli und unsere Steuerfrau Emely saßen. Da ich früher ja selbst so einen Vierer trainiert habe, weiß ich, wie wertvoll so eine Bronzemedaille sein kann. Weiterhin danke ich auch unseren Sportlern, die keine Medaille erkäpfen konnten, weiß ich doch, das sie alles gegeben haben und unseren Verein würdig vertreten haben.

Bei den A-Junioren und Juniorinnen ging es neben den Medaillen auch um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Tokio. Mathilda startete gleich in zwei Bootsklassen. Im Vierer mit und im Achter. Mit Silber im Vierer und anschließend Gold im Achter hat Sie eine super Leistung gezeigt. Wie ich  soeben erfahren habe, hat Sie die Nominierung für die WM in Tokio in der Tasche. Und das bereits im ersten A-Jahr. Ganz große Klasse! Ebenfalls im Vierer mit ging Philip in einer Renngemeinschaft an den Start. Im A-Finale erkämpfte er den 5.Platz. Es ist schön zu wissen, das so viele Ruderinnen und Ruderer zu Deutschlands Spitzenruderern zählen, die unseren Verein so außerordentlich erfolgreich vertreten. Darauf bin ich, sind wir mächtig stolz und ich freue mich Mitglied in diesem Verein zu sein.

Andreas Angerstein, Vorstandsvorsitzender Rostocker Ruder-Club von 1885 e.V.