Ergebnisse der diesjährigen Mitgliederversammlung

Am 24. Februar fand unsere jährliche ordentliche Mitgliederversammlung statt. Auf der Tagesordnung standen zunächst die Bestätigung des Sport- und Geschäftsjahres 2017 und der Haushaltsplan 2018. Weiterführend zum Rekonstruktionsprojekt des Mittelbaus in 2017 hat die Mitgliederversammlung außerdem beschlossen, das Projekt auch in 2018 fortzuführen. Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern für die konstruktive Versammlung.

Axel Zimmermann gewinnt Silber bei den Deutschen Indoormeisterschaften

In „Deutschlands Ergotempel Nummer 1“ in Essen Kettwig fand am letzten Wochenende die Deutsche Ergomeisterschaft statt. Der Rostocker Ruderclub war mit Axel Zimmermann bei den Männern der Altersgruppe 50 bis 54 vertretten. Axel konnte in einem sehr knappen Rennen die Silbermedaille gewinnen. Es fehlte nur eine halbe Sekunde zu Gold. Wir gratulieren herzlichst zu dieser tollen Leistung.

Die Atmosphäre in Kettwig war gigantisch. Auf der großen Bühne und den zwei Großbildleinwänden wurden die Athleten perfekt in Szene gesetzt und von den Zuschauer frenetisch angefeuert. Rund 800 Athleten aus 106 Vereinen haben bei den nationalen Titelkämpfen mitgemischt. Mehr gibt es hier.

Schwimmwettkampf der Ruderer und Norddeutsche Meisterschaften im Indoor Rudern

Das Jahr 2018 ist gestartet. An diesem Wochenende startete die Saison für die Ruderer: der alljährliche Schwimmwettkampf und die Norddeutschen Meisterschaften im Indoor Rudern. Die Nachwuchssportler des RRC waren bei beiden Wettkämpfen dabei.

Beim Schwimmwettkampf haben unsere Sportler mal wieder gezeigt, dass sie nicht nur auf, sondern auch im Wasser schnell sind. Die Neptun Schwimmhalle in Rostock bot mit seiner 50m Bahn die perfekten Bedingungen. Unsere Staffel mit den Junioren erzielte den 3. Platz im Freistil. Angelique Oortgiese erschwamm sich Bronze in Brust- und Gold im Rückenschwimmen. Im Freistil überzeugte Oliver Holtz mit Bronze. Ben Brockmüller schaffte es sich zweimal auf den 6. Platz zu schwimmen. Somit war es ein solides Ergebnis der Ruderrecken.
Parallel zum Schwimmwettkampf in Rostock waren auch die Norddeutschen Meisterschaften im Indoor Rudern in Lübeck, hier waren wir mit vier Sportlern am Start. Neu im diesem Jahr war das der Wettkampf nicht auf den bekannten Concept 2 Ergometern gefahren wurde, sondern auf den RP3 Ergometer (Niederländische Firma). Hierfür hat uns die Lübecker Rudergesellschaft eins dieser Ergometer zum Trainieren bereitgestellt.
Der vierzehnjährige Finn Krüger überzeugte sowohl über die 500m, als auch die 1000m Strecke und zeigte so, dass auch in Zukunft mit den RRC Ruderern zu rechnen ist. Finn gewann beide Rennen mit mehreren Sekunden Abstand auf den zweiten Platz. Marten Gehring, einer unserer Jüngsten, absolvierte seine 1000m und gewann nicht nur sein Rennen, sondern auch den Norddeutschen Meistertitel. Der Masters Ruderer Axel Zimmermann hat unter den Männern zwischen 50-54 Jahren mit einer Zeit von 3:02,4 auf 1000m sich den Titel des Norddeutschen Meisters gesichert. Lia Krohn die erst seit dem letzten Jahr bei uns im Verein ist, hat den Sportlerinnen aus Hamburg und Schleswig-Holstein ordentlich Feuer gemacht. Mit der Bronzemedaille um den Hals fuhr die junge 12-jährige stolz nach Hause.
Auch Trainer Paul Heinrich ließ sich zu einem Rennen überzeugen. Der Verein „Wir für Yannic“ steht für den Kampf gegen Depressionen im Sport. Paul und weitere ehemalige Leistungssportler (z.B. Max Munski aus dem Deutschland Achter) und auch noch aktive Sportler wie Stephan Krüger gingen im 8er Rennen an den Start und gewannen dieses für den guten Zweck. Durch dieses Rennen konnten viele Spendengelder gesammelt werden. Die RRC Ruderer haben an diesem Wochenende eine sehr gute Performance abgeliefert. Mit fünf Norddeutschen Meistertiteln und fünf weiteren Medaillen ist das Trainerteam vom Verein mehr als zufrieden.

Text: P. Heinrich/RRC
Fotos: P. Heinrich/RRC

Die NNN berichtet über Gerhard Tonn: „Ich bin dieses Jahr ehrlich gesagt auch faul gewesen“

Gerhard Tonn vom RRC brachte es 2017 „nur“ auf gut 700 Kilometer / Nach über einem halben Jahrhundert Rudern stellt er fest : Das Wetter hat sich geändert

Solange noch fünf Grad plus sind und es nicht zu windig ist, rudert Gerhard Tann selbstredend auch im Winter. Dann schiebt er den Einer namens „Pölchow“ vom Bootshaus „seines“ Ros­tocker Ruder-Clubs auf ei­nem kleinen Wägelchen, das aus kaum mehr als beiden Rä­dern besteht, zum Warnow­ Einstieg und fährt auf drei Millimetern Sperrholz aus den 70-er Jahren los. Hier, bei der zwischenzeitlichen BSG Motor, ist er groß geworden – dasheißt, eigent­lich in der Kröpeliner-Tor­ Vorstadt . „Da waren wir als Kinder eine Art Straßengang, alle mit Fahrrädern, und die Älteren von uns haben sich am Wochenende immer ab­geseilt – an das andere Fluss­ufer zum Rudern. Da fragten wir sie, ob wir mal mit­ kommen können. Ich kann mich noch genau erinnern: „Mit einer ,Hafenrundfahrt‘ über drei Kilometer ging es unter Trainer Manfred Meier los“, beschreibt der Vater von Martin (35) und Daniela (39) sowie Opa dreier Enkel­töchter seine ruderischen Anfänge – 51 Jahre später stellt er fest: „Die Wetterlage hat sich geändert. Früher fuhren wir problemlos immer bis Lan­genort oder Oldendorf. Jetzt steht da regelmäßig ’ne Wel­le, hat man starke Winde und kommt nur noch bei ruhiger Witterung bis dort hoch. Zu­ dem ist in die andere Rich­tung die Schleuse dicht, so dass man auch nicht auf die Oberwamow gelangt, wo einen kein Motorboot- und Schiffsverkehr stört.“ Im Sommer sei er traditio­nell jeden Dienstag und Don­nerstag mit seinen Vereins­kameraden Peter Seyer, Erich Wessel-Schulz, Peter Hagge und Andre Oemke im Dop­pelvierer unterwegs (Steuer­mann sei jeder mal, das gehe reihum). Da stelle sich die Frage: „Fahren wir rechts oder links herum? Drei Kilometer bis zur Schleuse und den Kanal davor noch zwei­ mal hoch und runter – oder womöglich nur bis Kabut­zenhof, falls wir da Kabbel­wasser mit Schaumkronen auf den Wellen vorfinden.“ Dass das Heim-Ruder-Re­vier also relativ begrenzt ist, davon lässt sich der 63-Jährige seine Leidenschaft nicht vermiesen: „Der Reiz ist die Natur, das Drumherum. Das Wasser zieht mich sowieso an, das ist für mich zweite Heimat. Und man bleibt fit durch die Bewegung. Dazu kommt die Gemeinschaft, dass man mit mehreren Leu­ten zusammen ist. Das spielt alles ’ne Rolle.“ Und er be­tont: „Mir geht es nicht um Kilometer-Hascherei, ich bin dieses Jahr ehrlich gesagt auch faulgewesen, nur auf et­was mehr als 700 Kilometer gekommen. Normalerweise schaffe ich über 1000…“

Gerhard Tonn vor dem RRC Bootshaus (Foto: Richter/NNN)

Nach all den Jahren wäre es verwunderlich, könnte der skullende Hausmeister vom Informatik Center Roggentin nicht wenigstens eine ganz besondere Geschichte zum Thema Rudern erzählen: „Im Mai waren wir mehrere Tage auf Peene-Wanderfahrt. Da wollten wir u.a. auf der Tre­bel von Tribsees nach Dem­min. Nach zehn Kilometern war aber Schluss. Da lagen sowohl backbord als auch steuerbord Riesenpappeln im Wasser, außerdem war al­les verkrautet , und ein auf­ geblähtes totes Wildschwein schwamm da auch noch rum (die gehen im Winter aufs Eis, brechen ein und bleiben stecken). Da haben wir bei unserem Doppelvierer das Steuer ausgehängt, 100 Me­ter Anlauf genommen, der Steuermann hat uns in die richtige Lage gebracht, und dann sind wir da volle Pulle rein und gut durchge­flutscht.“ Auf der Oberwar­now, so der Kösterbecker, ha­be er auch schon schwim­mende Rehböcke gesichtet. Am liebsten würde Gerhard Tann wohl jeden Tag auf dem Wasser sein. Das, sieht er ein, geht nicht.
Peter Richter/NNN

Liebe Mitglieder und Freunde des Rostocker Ruderclubs,

die letzten Tage des Jahres 2017 liegen vor uns. Es ist die Zeit des Entschleunigens und Innehaltens.
Wir bedanken uns für all Euer Engagement von Reparaturen über Haus- und Hofarbeiten bis hin zum Fahren der Kids zu den Wettkämpfen.
Für das kommende Weihnachtsfest wünschen wir Euch gemütliche Stunden mit Euren Liebsten.
Lasst uns Silvester darauf anstoßen, dass wir alle 2018 unsere persönlichen Ziele gesund erreichen.

Euer Vorstand

Nikolausbowling der Breitensportler

Zur Auflockerung der Winterzeit trafen sich am Nikolaustag die Breitensportler des Rostocker Ruderclubs zu einem Bowlingabend in Toitenwinkel. Die Veranstaltung hatte einen regen Zuspruch und einen guten Spassfaktor.

Die Besten waren nach 3 Spielen:

Männer:
Peter Hagge 429
Frank Zimmermann 358

Frauen :
Maxi Seyer 355
Ricarda Dehmel 321

Allen Ruderkameradinnen und Ruderkameraden alles Gute für das neue Jahr.

Text: Wolfgang Krutzke

Winterlicher Abschluss der Rudersaison in Dortmund

Die Saison endet für die Kadersportler des DRV alljährlich zum 1. Advent in Dortmund.
Nach wenigen Wochen Trainings stand für die RRC-Sportlerin Julia Leiding am Samstag der 2000m- Ergotest an, den sie in guten 6:55 Minuten absolvierte.
Schneefall und eisige Temperaturen um den Gefrierpunkt erwarteten die Sportler Sonntag an der Regattastrecke, unter diesen widrigen Umständen musste die 6000m- Distanz im Einer gerudert werden. Die RRC- Sportlerin verpasste das Siegerpodest um eine Sekunde und belegte den ungeliebten 4. Platz in einem großen Starterfeld.
Für Julia und ihren Heimtrainer René Burmeister gilt es in den nächsten Wochen die Grundlagen für die kommende Saison im Kraftraum und auf dem Ergometer zu legen.

wieospabistdu-Aktion

Hallo liebe Sportsfreunde,

Julia Leiding (Foto: privat)


nehmt euch kurz die Zeit für mich: bei der wieospabistdu-Aktion kann ich bis zu 1500 Euro gewinnen. Das würde mich natürlich riesig auf dem Weg zu den Olympischen Spielen unterstützen. Seid ein Teil davon und helft mir auch da die Nase vorn zu haben.
Gebt schnell eure Stimme für mein Bild ab:

hoch die hände – wochenende

Vielen Dank für eure Hilfe!

Liebe Grüße

Eure Julia