Archiv für den Monat: November 2017

wieospabistdu-Aktion

Hallo liebe Sportsfreunde,

Julia Leiding (Foto: privat)


nehmt euch kurz die Zeit für mich: bei der wieospabistdu-Aktion kann ich bis zu 1500 Euro gewinnen. Das würde mich natürlich riesig auf dem Weg zu den Olympischen Spielen unterstützen. Seid ein Teil davon und helft mir auch da die Nase vorn zu haben.
Gebt schnell eure Stimme für mein Bild ab:

hoch die hände – wochenende

Vielen Dank für eure Hilfe!

Liebe Grüße

Eure Julia

Erfolgreiches Wochenende für Rostocker Ruderer

Am vergangenen Wochenende waren Sportler aller Altersklassen erfolgreich für den RRC unterwegs.
Kinder-, Junioren-, Studenten- und Mastersruderer haben entweder in Hamburg zum FARI-CUP oder in Schwerin zum „Crosslauf der Ruderer“ eine sehr gute Performance abgeliefert.

Die Kinder und Junioren waren in der Landeshauptstadt, um ihre individuelle Laufleistung mit anderen Nachwuchsruderern aus der Ruderjugend M-V zu messen. Der RRC war dieses Jahr mit 19 Athleten am Start. Unsere jüngste Sportlerin aus der Kindertrainingsgruppe war Jette Walther. Der bereits erfahrene Juniorenruderer Philip Friesecke der älteste. Alle Ruderrecken haben sehr starke Läufe auf den Schotter gebracht. Besonders hervorzuheben sind Lia Krohn und Ben Brockmüller die in Ihrem Rennen als erste über die Ziellinie rannten.

Die erfolgreichen Nachwuchsruderer beim „Crosslauf der Ruderer“ in Schwerin (Foto: Heinrich)


Die Studenten waren für den FARI-CUP in Hamburg. Marten Maack konnte hier seinen Titel im Gig-Vierer erfolgreich verteidigen und gleichzeitig auch seine Trainingskollegen bei der letzten Regatta in 2017 betreuen. Im gleichen Rennen wie Marten, konnte Daniel Harnack den dritten Platz errudern. Im Frauen Gig-Vierer haben Laura Karsten, Gina Neureither, Anja Krefft, Pauline Heidemann mit Steuerfrau Carina Gehrs den dritten Platz erzielt.

Die Masterruderer waren ebenfalls beim FARI-CUP. Axel Zimmermann und Tino Kitzmann konnten im Doppelachter als erstes über die Ziellinie fahren. Damit konnten beide den „Großen FARI-CUP Pokal“ entgegennehmen. Eine Top Leistung unserer Masters, Senioren, Studenten, Junioren und Kinder.

Text: Heinrich

Erst die „Stunde der Experten“, dann: „viele Hände machen schnell ein Ende!“

Bericht von der Stegaktion am 4. November 2017

Es war ein kalter, nebliger Novembermorgen als wir uns Samstag früh, kurz vor 8 Uhr, auf dem Gelände des RRC trafen. Schon kurz nach uns, früher als geplant, fuhr der Mobilkran von Liebherr vor, baute auf und fuhr bald den Teleskoparm aus. Unsere Ruderfreunde André, Gerd und Gerd sind ein erfahrenes, eingespieltes Team. Unter ihrer sachkundigen Anleitung wurden die beiden Motorboote gekrant und aufgebockt. Das Wasser musste abgepumpt werden. Dabei diente eine Bohrmaschine als Pumpenantrieb.

Gegen 8.30 Uhr wird das erste Motorboot gekrant… (Foto: Druckrey)


Die Stege wurden nun voneinander getrennt, mit Paddel und Leine bewegt, um dann Teil für Teil in die vorbereiteten Ablagen per Kran gesetzt zu werden. Wer zum ersten Mal dabei war, konnte über den zügigen Ablauf dank eingeübter Experten nur staunen! Bald schon fuhr der Mobilkran vom Gelände.
Doch nun wartete die Arbeit auf die Helfertruppe: Der Muschelbelag musste mit Spaten und Kratzer von den Auftriebskörpern entfernt werden – eine anstrengende, dreckige, übel riechende Angelegenheit. Überraschend, was da in einem Jahr zusammen kommt! Nach dieser Gemeinschaftsarbeit schlägt wieder die Stunde eines Experten: In voller Schutzausrüstung müssen die Stege mit Hochdruck gekärchert werden. Auch das ist schwere, anstrengende Arbeit.

Die Stegteile werden unter Hochdruck mit dem Kärcher gesäubert (Foto: Druckrey)


Gleichzeitig wurde an den Motorbooten gebaut, Motoren abgeschraubt, Lecks und Schäden gesucht – und auch gefunden (!). Die Fahrspur des schweren Krans musste beseitigt werden, damit unser Gelände wieder tipp-top aussieht.
Schon gegen 10 Uhr war der Arbeitseinsatz „Stegaktion“ beendet. Nach einer kleinen Pause zum Anstoßen und Erholen wurden die Helfer ins Gelände zum Laubharken, auf die Dächer und an die Rinnen und Rohre zum Reinigen geschickt. So nutzten wir die Gunst der Stunde, um dem „offiziellen“ Arbeitseinsatz am kommenden 11.11. schon ein wenig zuvor zu kommen. Vorlauf kann nicht schaden! Mit dem Absetzen der beiden Motorboote in der Bootshalle, einer frohen Mittagsrunde – Heike sei Dank! – war der diesjährige Stegeinsatz beendet. Der Winter kann kommen.

Text: Hans Druckrey

Zum ersten Mal: Abrudern ohne Rudern am 28. Oktober – Bericht vom Ende der Rudersaison 2017

Unser Gelände in Erwartung der Ruderfreunde – Ruhe vor dem Sturm (Foto: Druckrey)


Lange schon stand der Termin in unserem Ruderkalender: Abrudern am 28. Oktober. Unsere Ruderjugend ist in diesen Wochen vielfach sportlich unterwegs. Leistungsvergleiche und Wettkämpfe beschließen eine anstrengende, ereignisreiche Rudersaison. So haben sich die Wander- und Seniorenruderer auf eine Ausfahrt mit anschließender netter Kaffeerunde vorbereitet und gefreut. Extra deswegen war schon mal das Laub von allen Wegen, der Terrasse und den Eingängen zu den Bootshallen entfernt worden. Ein schönes, ordentliches, sicheres Gelände sollte die Ruderfreunde empfangen.

Bevor die Isolierung und Dämmung angebracht werden kann, wird das Holz am Zwischenbau gestrichen. (Foto: Druckrey)


Allerdings kam uns einiges dazwischen. Die Motorbootfahrer nutzten den Vormittag zum Kranen und Kärchern. Es war viel Betrieb auf dem Gelände. Am Zwischenbau sind die Arbeiten im Gange. Dafür müssen Eigenleistungen erbracht werden; „zeitnah“ wie man heute sagt: Das Holz für die Dämmung braucht Lasur und Farbe! Zu allem Überfluss meldeten sich mit Wind, Schauern und Hochwasser bereits erste Vorläufer des Orkans „Herwart“ an.

In der Werkstatt werden die Bretter vorbehandelt, die dann unseren Zwischenbau verkleiden. (Foto: Druckrey)


Eine fröhliche Ausfahrt war unter diesen Bedingungen leider nicht möglich; wie man hörte: zum ersten Mal solange wir zurückdenken können. Aber wir Ruderer lassen uns deshalb nicht die Laune verderben. Wenn der „Zweck des Ruderns“ einmal praktisch nicht erreichbar ist, dann gilt nach dem Paragrafen 1 unserer Statuten von 1885 immer noch, wie es so schön heißt: „in heiterer und gemütlicher Gesellschaft Zerstreuung zu suchen“. Und genau das fanden wir dann in einer netten großen Rudererrunde am Schluss der Saison 2017. Ein dickes Lob und Dankeschön allen, die dafür gearbeitet und gebacken haben! Keine Frage: „den Zweck, das Rudern zu fördern“ werden wir nicht aufgeben. Bald schon wird es wieder heißen: „Alles vorwärts – los!“

Ein Rundblick auf die „heitere und gemütliche Gesellschaft“ unserer Kaffeerunde zum Abrudern 2017 (Foto: Druckrey)